Aprikosen

Beschreibung
Aprikose, Prunus armeniaca, apricot, abricot.
Die runden, eiförmigen gelborangen Früchte mit dem dunkelbraunen Stein in der Mitte werden in den wärmeren Klimazonen rund um die ganze Welt angepflanzt. Die Aprikosenbäume findet man rund ums Mittelmeer aber auch im Schweizerischen Wallis oder im Tessin. Der Farbton des Fruchtfleisches erstreckt sich von gelb über orange bis rötlich. Im Handel sind verschiedene Sorten verfügbar. Beispielsweise die Zucker-Aprikose, Lothringer-Aprikose, Nectared 5, rote Marille oder die Grosse-Ungarische. Geerntet wird je nach Sorte zwischen Juli und September.
Die Aprikose gilt als die weiblichste aller Früchte und wurde in vielen Kulturen mit der weiblichen Scham verglichen (im Mittelalter auch in Frankreich).

Aepfel
Apfelsine
Ananas
Aprikosen
Avokado
Bananen
Baumnüsse
Birnen
Brombeere
Datteln
Erdbeere
Erdnüsse
Granadillen
Granatapfel
Grapefruit
Feigen
Haselnüsse
Heidelbeere
Himbeere
Johannesbeere
Karambola
Kaki
Kaktusfeige
Kokosnuss
Kirsche
Kiwi
Kumquat
Limette
Litschi
Loquat
Mandeln
Mango
Maroni
Mandarinen
Melonen
Mispel
Nektarinen/Pfirsich
Mirabellen
Passionsfrucht
Papaya
Pomelo
Quitte
Scharonfrucht
Stachelbeere
Trauben
Zitronen

Hinweise
Wenn die Aprikose mit einem Finger leicht eingedrückt werden kann, ist sie reif. Unreife harte Früchte sollten nicht gegessen werden, weil sie nur sauer sind und nichts enthalten. Die reifen Früchte enthalten neben Betakarotin Eisen, welches für die Bluterneuerung wichtig ist.

Geschichte
Die ursprüngliche Heimat der Aprikose liegt im Hindukusch. In Zentralasien stand sie schon um 2000 vor Chr. auf dem Speiseplan. Um 330 vor Chr. brachten die Soldaten die Aprikose mit in den Mittelmeerraum. Um 50 vor Chr. wurden sie von den Römern über die Alpen gebracht.